"Manchmal steigt man morgens aus dem Bett und denkt sich, dass man es nicht schaffen wird, aber innerlich lacht man darüber und erinnert sich an die vielen Male, die man das schon gedacht hat."
"Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit! Solange du mich hasst bedeute ich dir also noch etwas!"
Irgendwie habe ich mich zur Zeit an Statement Ketten wirklich satt gesehen. Die protzigen Teile wurden in den letzten Jahren in wirklich jeder nur erdenklichen Weise getragen. Zeit für etwas feineres, filigranes. Seit ein paar Monaten stöbere ich wie verrückt durchs Internet um mit Looks mit Ketten layering anzuschauen. Ich mag es, wenn dünne Ketten verschiedener Länge miteinander kombiniert werden, mit Anhänger oder ohne - es bieten sich tausend Möglichkeiten und es sieht immer wieder anders aus. In letzter Zeit sind beim online shoppen deswegen auch immer mehr Ketten im Wahrenkorb gelandet. Bei Christ sind mir da einige Schmuckstücke ins Auge gestoßen, die ich liebend gern mein eigen nennen würde.
Ein letzter Besuch bei meiner Familie, bevor ich über die Semesterferien wieder nach Mannheim/Frankfurt verschwinde und dort mein 8-wöchiges Praktikum absolviere. Keine Neuköllner Stadtabgase, sondern klare Landluft. Als die Sonne auch noch verschmitzt hinter der Wolke hervorlächelte war klar - ich muss raus aus dem Haus, ab ins Freie! Bewegung. Ich schäle mich aus Bluse und Röhrenjeans und schlüpfe in absolute Wohlfühlklamotten mit Bewegungsfreiheit: Adidas Leggings von Vaola, Sweatshirt und Cardigan. Habt ihr euch so danach gesehnt wieder rauszukommen, den Blick in den Himmel zu richten und euch von leichten Sonnenstrahlen streicheln zu lassen?
Ich melde mich zurück mit der unguten Vermutung das in Berlin die Eiszeit wieder anbricht. Es ist so bitterlich kalt hier! Um den Temperaturen zu strotzen igel ich mich zu Hause in meinem neuen Pullover von Esprit ein und trinke heiße Schokolade. Gerade, dass man das ohne schlechtes Gewissen tun kann ist doch das gute am Winter oder? Damit es mit dem Pulli mit niedlichen Blumendruck am Kragen nicht zu kalt wird, habe ich mein Jeanshemd darunter gezogen. Für ein bisschen Farbe kommt meine dunkelgrüne Hose ins Spiel. Ich mag die Kombi sehr, weil sie bequem und leger ist aber trotzdem nicht langweilig. Mein treuer Begleiter, in Form meiner Uhr von Fossil darf natürlich auch nicht fehlen. Außerdem wollte ich euch unbedingt meine neuen grauen Stiefeletten von Kiomi zeigen. Ja, normalerweise trage ich keine Schuhe in der Wohnung, aber sie sollten halt unbedingt mit aufs Bild. Lasst mir doch einen Kommentar da, wie euch der Pullover gefällt!
Mit dem Fahrrad fahre ich von meinem kleinen Heimatdorf in die Stadt. Das sind vielleicht 5 Kilometer. Da draußen tobt ein kalter Wind, der mir ins Gesicht schlägt. Äste ächtzen unter den Sturmböen. "Auf dem Rückweg haben wir dann Rückenwind" - aber ich werde nicht zurückkehren. Jede Zelle in meinem Körper stäubt sich davor einen Fuß vor die Tür zu setzen. Sie klemmt sowieso und lässt sich deswegen auch nur schwer öffnen. Sturmwarnung. Ab und zu ein leichter Regen dazu. Das Jahr verlässt uns stürmisch. Immer wieder zieht der Wind an meinen Haaren, weht sie mir ins Gesicht, vor die Augen und versperrt mir damit die Sicht. Ein weiterer Stoß und meine Kapuze verabschiedet sich von meinem Kopf.
Am Silvesterabend darf es so richtig glitzern und funkeln. Wann, wenn nicht am 31. Dezember? Aber bitte nicht nur das Outfit: Kleid, Rock, Kette, Schuhe - sondern, damit das ganze auch komplettiert wird - auch das Lächeln, die Augen. Keine Tränen sollen in den Augen glitzern, auch wenn mir das bereits das ein oder andere mal passiert ist, - sondern dieses einzigartige Strahlen. Dieses um-nichts-in-der-Welt-möchte-ich-woanders-sein. Ich möchte am Silvesterabend nicht nur hübsch aussehen, sondern vor allem eins: glücklich sein. Freudig und erwartungsvoll dem neuen Jahr entgegen blicken. Ich möchte mich am letzten Tag des Jahres frei fühlen und die Gewissheit haben, das Jahr genutzt zu haben.
Ich hab das Risiko immer gescheut, verteidige ich mich und meine Untätigkeit. Kann nicht gut Auf nimmer wiedersehen! sagen. Aber der Kampf ist längst verloren, erinnern sie mich. Die Ernte ist trotzdem nicht missglückt. Ich wollte nur Prinzessin sein, aber das ist nicht genug. König und Bauer zugleich, das ist das Ziel. Habe immer geglaubt, dass du mein wahres Gesicht kennst, mich auf ein Podest gestellt hast; mittlerweile vermute ich, dass du mir je nach belieben deine Kostüme überstreifst. Gelegentlich das Krönchen. Von Zeit zu Zeit ein weiter Sack. Ich versinke darin. Wie ein geschlagener Hund weiche ich zurück, bleibe jedoch an deiner Seite.
Ich erinnere mich noch sehr genau daran, wie ich zum ersten Mal etwas von Primark hörte. Wahrscheinlich wie so viele Andere: Auf einem Youtube Video. "Primark, ein super Laden, eine riesige Auswahl und extrem günstig. Aber die Naht von meinem neuen Shirt ist schon aufgedröselt." Ich blieb skeptisch. So gern ich mich von solchen Hauls inspirieren lasse - ein gnadenloser Nachkäufer bin ich nicht. Aber ich bemerkte es greift viral um sich. Ich höre von Freunden, dass sie mehrere Stunden Autofahrt auf sich nehmen um bepackt mit 5 großen Primark-Tüten nach Hause zu kommen. Davon kam ein stolzes Foto auf Facebook.
Was wir uns von unserem Dasein erhoffen: Dass wir glücklich sind. Wie kann dieser Traum wahr werden? Indem wir selbst damit beginnen. Wir gönnen uns alle gerne mal etwas, mancher ein Buch, ein anderer einen neuen Fernseher. Auch wenn die Größenverhältnisse dabei ziemlich unterschiedlich sein können wissen wir doch eigentlich alle: In den kleinen Dingen liegt das ganz große Glück. Das Wir-Gefühl, kann durch kein materielles Gut der Welt ersetzt werden. Daher ist dieser Post all den wunderbaren Ereignissen, vielleicht auch den banalen Alltagssituationen gewidmet, die uns als Menschen komplettieren.
ja ich gebe dir kein Geschlecht, weil ich mir nicht einmal sicher bin, ob ich das überhaupt möchte. Deine Art von Mensch kann man vermutlich nicht einteilen. Hier im großen, weiten Internet bist du zu Hause. Du klickst dich von Seite zu Seite und verbringst einen geraumen Teil des Tages damit, auf diversen Websites deine Meinung zu hinterlassen. Das Internet macht dir vor, dass deine Meinung bedeutend wäre - dass sie zählt. Glaube mir bitte, die Aufmerksamkeit die du hier (vielleicht im Gegensatz zum realen Leben?) geschenkt bekommst, entsteht nur durch deine beleidigenden, üblen Worte, die andere anstecken.
Denkst du nicht, dass du dich gegenüber deine Umwelt sehr oberflächlich verhältst? Ich stutze, will schon tief Luft holen für eine ausführliche Erklärung, wie aufgeschlossen und tolerant ich bin ...
doch bevor ich überhaupt anfange, stoppe ich auch schon. In meinem Kopf haben die Rädchen angefangen sich wie verrückt zu bewegen. Wenn ich mal genau darüber nachdenke, habe ich es mir doch in meiner Klischee-Schublade ziemlich gemütlich gemacht. Wenn nicht viel Zeit bleibt, um sich eine richtige Meinung zu bilden, greife ich wohl doch ganz gerne auf altbekannte Bilder und Vorstellungen zurück.
Vorsichtig klopft jemand an die Tür. Abrupt werde ich aus meinem Gedankenpalast geworfen. Muss meinen Weg in die Realität erstmal wieder zurückfinden. "Ist das wieder ruhig hier bei dir. Ich dachte schon, du wärst weggefahren." - Ruhig? In meinem Kopf ist ein Jahrmarkt, laut und hektisch. Alles wuselt durcheinander. Eine Staat von Insekten, die gegenseitig über sich hinwegkrabbeln. Ich bin zurück. Leise wie eine Totenstille, bis auf ihre kleinen Alltags-Anekdoten natürlich. Seltsam. Es kam mir vor, als hätte eine Band hier drinnen gespielt. - das Schaben des Kugelschreibers auf dem Blatt Papier, meine Hand, die mit der Kette am Hals spielt und eine Träne.
Diesen Sommer haben wir sie geliebt und auch in der neuen Saison soll sie nicht nach ganz hinten in den Kleiderschrank verbannt werden: Die Latzhose. Die Kombination mit Erdtönen und Creme sorgt für einen herbstlichen Flair. Ich habe sofort Lust auf einen Herbstspaziergang durch den Park. Ein neues Lieblingsteil in meinem Kleiderschrank ist übrigend mein neuer Rucksack von Esprit. Er passt perfekt in den Herbst und sorgt dafür, dass man ohne eine nervige Tasche in der Hand in den Blätterhaufen hüpfen kann. Das macht glücklich und darauf kommt es doch im Leben an, oder? Glück.
Ich bin gelaufen. gerannt. Das tat so gut. Bin vorangekommen. Nicht nachgrübeln, sondern einfach machen. Gelebt. Für mich. Vertrauen geschöpft. Hatte Muffensausen. Dieses Kribbeln im Bauch. Habe laut aufgelacht. Bin ein Wagnis eingegangen. Zeit für mich genommen, Verschiedene Emotionen und Blickwinkel anprobiert. Verkleidungen. Ich weiß jetzt was ich will. Wo ich einmal hin möchte. Habe mich selbst erst so richtig kennengelernt ... oder vielleicht doch neu erfunden? Auf jeden Fall hab ich mich verändert. Das kann man lernen. Du hast mir Raum gegeben. Ungewollt? Wurde von dir ins Abseits gedrängt und damit gleichzeitig direkt auf die Überholspur. Das kam unerwartet, oder? Ich genieße das, auch wenn du das nicht verstehst.
205 Tage sind vergangen, seit ich mich von Mannheim für längere Zeit verabschiedet habe und damit auch von meinen Freunden, meiner Wohnung und meinem Freund - Hallo, Berlin! 29 Wochen lebe ich jetzt schon lebe ich jetzt in der anderen Ecke Deutschlands. Wenn ich zu ihm laufen wollte bräuchte ich laut Google 112 Stunden. In der Semesterzeit sehen wir uns ca. einmal im Monat und das ist kein Zuckerschlecken. Zeit und Kilometer sind nicht alles, was einen bei einer Fernbeziehung voneinander trennt. In 17 Tagen sehe ich ihn wieder, dann ist eine erneute Etappe geschafft. Manchmal ist es wie Luft anhalten und ich will so viel lieber atmen. Ich will durchgekitzelt werden, zusammen essen, Filme schauen, neben mir im Bett den ruhigen Atem hören.
Zeitmanagement ist entscheidend. Ich werde oft gefragt, wie ich Uni, bloggen, Freunde, Familie - einfach mein Leben unter einen Hut bringe. Es wäre eine Lüge zu sagen, dass das immer alles reibungslos klappt, aber das Zauberwort ist vermutlich Zeitmanagement. Meistens klappt es damit ganz gut. Ich bin stolz, wenn ich meinen Tag minutiös geplant habe und es dann auch genau so hinhaut. Nennt mich Listomaniac: Eine für die Uni, eine für den Blog, eine für private Termine. Abends setze ich mich dann hin, gehe die Listen durch und setze daraus die Planung für den nächsten Tag zusammen. So läuft das Tag für Tag. Man kann also sagen ich habe mein Leben im Griff - auch Sonntags!
In der Uni lese ich gerade in einem Seminar Bücher zur "europäischen Literatur" und fragen uns im Zuge dessen, ob es sowas überhaupt gibt. Naja, es gibt Studiengänge die so heißen und natürlich ist jedes Werk aus Europa AUCH europäische Literatur. Aber so einfach ist das vermutlich doch nicht. Gerade im Rahmen der Flüchtlingsdiskussion ist das sicherlich interessant. Ist Europa ein großes Ganzes? Fühlt Ihr euch als Europäer? Kann man einen Kontinent einen, der aus Ländern mit so unterschiedlicher Historie besteht? Ich hab für das Seminar "Alle Tage" von Terezia Mora gelesen. Es geht um einen jungen Mann, der als Deserteur sein Land verlässt und nach einer Vergiftung plötzlich die Fähigkeit besitzt unglaublich schnell Sprachen zu erlernen - Akzentfrei!
Ich möchte hier heute über etwas schreiben, das mir am Herzen liegt. Etwas das jede Frau betrifft, oft gesehen und absichtlich ignoriert wird. Ein einfacher Satz mit einer weniger einfachen Botschaft: Stellt eure eigenen Regeln auf. Es geht hier um Sex - ein Thema, das bisher hier noch gar nicht zur Sprache kam. Warum eigentlich nicht? Nein, jetzt ernsthaft ... ich habe nicht vor hier mit erhobenem Zeigefinger zu predigen, sondern will nur sagen: Passt auf euch auf. Lasst euch von nichts und niemandem zu etwas zwingen oder überreden zu dem ihr nicht bereit seit oder das euch einfach nicht gefällt. Sag dem Partner klar, wo die Grenze ist. Am Besten davor, wenn es sein muss währenddessen - nur hinterher ist es zu spät.

