OUTFIT: KNIETIEF IM TREND


















































205 Tage sind vergangen, seit ich mich von Mannheim für längere Zeit verabschiedet habe und damit auch von meinen Freunden, meiner Wohnung und meinem Freund - Hallo, Berlin! 29 Wochen lebe ich jetzt schon lebe ich jetzt in der anderen Ecke Deutschlands. Wenn ich zu ihm laufen wollte bräuchte ich laut Google 112 Stunden. In der Semesterzeit sehen wir uns ca. einmal im Monat und das ist kein Zuckerschlecken. Zeit und Kilometer sind nicht alles, was einen bei einer Fernbeziehung voneinander trennt. In 17 Tagen sehe ich ihn wieder, dann ist eine erneute Etappe geschafft. Manchmal ist es wie Luft anhalten und ich will so viel lieber atmen. Ich will durchgekitzelt werden, zusammen essen, Filme schauen, neben mir im Bett den ruhigen Atem hören. 

Ich führe eine Fernbeziehung und leider vorerst auf unbestimmte Zeit. Auf jeden Fall bis zu meinem Masterabschluss und das sind immerhin noch 1,5 Jahre. Wie es mir damit bisher so geht, was ich euch ans Herz legen möchte - einfach meine Erfahrung, möchte ich hier mit euch teilen. Man muss darauf aufpassen, sich nicht schon in den Tagen vor der "Trennung" zu verlieren. In den Tagen bevor man sich wieder verabschieden muss denkt man viel darüber nach. Statt das man die Zeit die man hat genießt und auskostet ruiniert man sie eventuell mit den Gedanken an den baldigen Abschied. Der Tag wird kommen, ob wir nun deswegen weinen oder nicht. Auch wenn wir uns noch so viele Gedanken machen wie das wohl wird. Da hilft nur Pläne für die gemeinsame Zeit schmieden und die Kuschelakkus aufladen. 

































































Die ersten Stunden allein sind befremdlich, weil man daran gewöhnt ist den anderen um sich zu haben. Man weiß selbst nicht wie Kopf und Körper darauf reagieren werden. Und dann beginnen die Tage zu vergehen. Wenn man sich liebt und eine Beziehung hat, ist Treue immer ein entscheidendes Stichwort. Jedes Paar macht natürlich selbst aus, wo die Grenzen für die eigene Beziehung sind. Aber wenn man sich nicht sieht kann da schnell Misstrauen entstehen und das ist vermutlich der größte Feind für jede Beziehung, ganz besonders jedoch für die Fernbeziehung. Das Misstrauen bringt gar nichts und das Beste ist es die Zweifel beiseite zu schieben, denn wenn man zu viel hinterfragt oder man hinterfragt wird strapaziert das die Nerven. Es macht einen unnötig verrückt, wenn man daran denkt was alles sein könnte. Man beginnt sich zu streiten, es kommt zu Vorwürfen und verletzt sich gegenseitig. 

Die Devise lautet: weiter machen! Natürlich darf man den anderen vermissen, aber das sollte nicht zum Lebensinhalt werden. Wenn man die ganze Zeit nur über die Entfernung nachdenkt macht einen das nur unsicher und bringt rein gar nichts. Stattdessen sollte man aus der zusätzlichen Zeit einen Vorteil ziehen: Mehr Zeit für Freunde, Sport, die Uni, lesen - Dinge die einen ablenken und bestenfalls auch Spaß machen. Ich hab mir neue Aufgaben gesucht, bin Abends weggegangen, obwohl ich lieber mit ihm auf dem Sofa gekuschelt und Serien geschaut hätte. Das geht eben zur Zeit nicht, also muss etwas anderes geschehen. Trotzdem muss da Platz bleiben für den Anderen. Man sollte durch die vielen Unternehmungen nicht vergessen sich bei dem anderen zu melden und an ihn zu denken. Eine kleine Gratwanderung. 




































Täglich erleben wir so viel. Am liebsten zu zweit, aber wenn das nicht geht will man es natürlich erzählen. Aber dann kommt man müde nach Hause, das Wlan ist schwach. Das Mikro funktioniert nicht und das Bild besteht quasi nur aus riesigen Pixeln und berühren kann man sich auch nicht. Das kann schlauchen und belasten. Jeder möchte Zuneigung. In der Zeit der Trennung müssen die Stimme, Fotos und liebe Zeilen eine Überbrückung schaffen. Man darf nicht aufhören sich einander zu öffnen, sich erzählen was einen bewegt und wie man sich fühlt. Das darf nicht wegen der Distanz aufhören. 

Das Wichtigste ist vermutlich nicht wegzurennen! Keine melodramatischen Whats App Abschiede und Eifersuchtsattacken über das Telefon, nicht einfach auflegen oder offline gehen, wenn man gerade sauer ist. Dafür sind einfach zu viele Kilometer im weg. Schnell mal vorbeikommen geht halt nicht. Werdet sensibel: Denn wenn man darauf achtet merkt man, dass man die geliebte Person nicht nur im Herzen, sondern auch in der eigenen Persönlichkeit bei sich trägt. Man hat Gesten, Wörter und Eigenschaften angeeignet. Ich finde in meinem Kleiderschrank Sachen von ihm und dann muss ich lächeln. Nehme mein Handy und nehme mir Zeit. Für ihn, mich - Für uns. 

KLEID NÜMPH / MANTEL ONLY / STIEFEL GRACELAND (ähnlich) / TASCHE LIPSY / SCHAL PIECES

CONVERSATION

5 Kommentare:

  1. Hallo, dein Outfit gefällt mir sehr gut. Das Kleid ist wunderschön und einen rosa Schal suche ich noch :-* www.inblushandblack.blogspot.de

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  2. Wow, da bewunder ich dich wirklich! Könnte mir nie vorstellen, eine Fernbeziehung zu führen, aber so wie du schreibst, scheint ihr das richtig gut hinzubekommen! Wünsche euch, dass es weiterhin so gut klappt :)
    Liebe Grüße, Jana
    MeinBlog

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  3. Nice boots, have a good day

    http://historiassparacontarr.blogspot.com/

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  5. Schönes Outfit, ich mag die Farbkombination =) Fernbeziehungen finde ich auch furchtbar, ich hatte mal eine auf Zeit, bzw. mein jetziger Freund hatte mal eine Fortbildung am anderen Ende Deutschlands, Gottseidank nur 5 Monate lang, aber schön wars nicht... ich drücke dir die Daumen, dass Ihr es gut übersteht =)
    Love, Héloise
    Et Omnia Vanitas

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