OUTFIT: JETZT BIN ICH DRAN!

































Ich bin ein Angsthase. Das pflege ich jedenfalls zu sagen. Und ich meine, dass ich in meinem Leben noch nie etwas besonders waghalsiges getan habe - oder zählen hier die ersten Partyversuche mit 15? Ich gehe auf Nummer sicher. Lieber viele kleine Schritte, als einen viel zu großen. Dafür sind meine Beine doch viel zu kurz!, habe ich jahrelang gedacht. Habe mich an irgendwas - man nennt es auch Vergangenheit - festgeklammert. Ich habe das bisher immer als vernünftig betitelt. Kam mir dabei eigentlich ziemlich erwachsen vor und habe schnell vergessen, wie viel Spaß ich doch früher hatte - als ich so viel mutiger und unbedachter war. Frei. Naiv sein - die Konsequenzen nicht kennen, nicht bedenken - kann manchmal so viel einfacher sein, kann funktionieren. 
Aber eben auch mächtig daneben gehen. Damals, als ich mit Mama noch unter einem Dach lebte und ich wusste, da passt jemand auf - ich kann gar nicht so tief fallen. Ich bin nur ausgebrochen, weil ich wusste, dass mich jemand beschützt. Und dann kommt irgendwann der Moment, ab dem man für sich selbst verantwortlich ist. Die Sorgen prasseln ungehindert auf einen hinab. Niemand, auf den man sie abwälzen und einfach weiter tanzen kann. Natürlich sind da noch Menschen, die sich mit einem sorgen, die einem aus der ferne unter die Arme greifen. Aber letzten Endes trägt man selbst die Verantwortung und muss mit den Konsequenzen leben. Und dann wünscht man sich das Hausarrest zurück. 

























































Natürlich kann ich heute nicht mehr einfach machen, was mir in den Sinn kommt. Zu viele Variablen, die es zu beachten gilt und diese riesige Zukunft in weiter Ferne. Weiter Ferne? Sie ist zum greifen nah! Tagtäglich! Heute morgen bin ich aufgewacht und wusste, dass ich absolut keine Ahnung habe, ob das alles so wird wie ich mir das wünsche und vorstelle. Ich habe keine Ahnung, ob das die richtige Entscheidung ist, der bessere Weg. Aber ich habe entschieden, dass es mein Weg sein wird. Anders. Nicht mehr nur irgendein Trampelpfad auf dem Campus. Ich will mich wieder ausprobieren, meinen Gedanken freien Lauf lassen, kreativ werden und meine ganze Energie in morgen stecken, indem ich mein heute einfach lebe und genau in dieser Spontanität meinen Rhythmus finde. 













































































Im letzten Jahr war ich einfach zu vernünftig, zu ängstlich. Wollte es - wer weiß wem - recht machen und habe dabei mich selbst vergessen. Einfach gemacht, ohne nachzufragen, ohne hinzuhören. Habe gelegentlich gejammert, aber nichts geändert. Die Kunst ist es mit den Sorgen, mit den Bedenken und Zweifeln, mit den möglichen Konsequenzen zu tanzen, zu jonglieren - das sind keine Flummis, keine Medizinbälle. Ich wage jetzt etwas. Und wenn das nicht klappt, dann rappel ich mich wieder auf. Ein paar Erfahrungen reicher, ein paar Narben ... oder bin eben einfach glücklich und zufrieden. 

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CONVERSATION

4 Kommentare:

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    xo Chloé♥
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  3. Oh, ich mag den Text den du geschrieben hast! Verantwortung und Mut, das ist immer so eine Sache .. mit der kämpfe ich auch immer noch ganz schön :D Schöne Bilder und ein schönes Outfit! :)

    Liebe Grüße, Viola

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  4. Ich kann dich da gut verstehen. Ich bin generell auch eher ängstlich und in vielen Dingen auch unsicher. Allerdings hat sich das nach der Schule automatisch gelegt. Na ja, meine Momente habe ich immer noch, aber immerhin ist es schon wesentlich besser geworden. ^.^

    Doch, das ist nur natürliches Licht. ;) Wenn du die Augen ganz genau anschaust, siehst du sogar mich vorm Fenster stehen.

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