WHAT I HAVE LEARNED FROM BLOGGING

Ich blogge schon eine ganze Weile. Sogar schon sechs lange Jahre. Klingt das nach einer Blogger Mom? Stimmt. Irgendwie gehöre ich wohl zum alten Eisen, wenn man das so formulieren mag. Aber es gefällt mir und ich kann immer wieder Erfahrungen mit euch teilen.




Daher gibt es an einem fast schon sonnigen Samstag ein paar Dinge zum Bloggen, die ich gern mit euch teilen möchte. Denn ich finde es klasse, wenn wir uns weiterentwickeln, wenn wir die Möglichkeit haben uns zu helfen und unseren Berufszweig noch weiter auszubauen. Ich glaube, wir haben so unendlich viel Potenzial und nutzen immer noch, nur die ersten 5%. Vielleicht kann ich euch mit solchen Beiträgen ermutigen und ein wenig die Scheu nehmen, euch so aufzustellen, wie ihr es gern wollt mit eurer Seite und ein paar Fragen beantworten. Legen wir los:


What I have learned from blogging

Mach es einfach, es wird niemand anders für dich tun
Das ewige Lied von den unzähligen Ideen im Kopf, oder in einem kleinen süßen Notizbuch verborgen? Wann fange ich an zu bloggen? Was will ich schreiben, wo soll es hingehen? Ideen sammeln ist klasse, Motivation holen noch viel besser. Aber am Besten gelingt dir etwas, wenn du es probierst. Einfach bei Blogspot oder WordPress anmelden. Einen Tumblr erstellen und erzählen, was dir auf dem Herzen liegt. Was du in deinem kleinen Buch schon 100 Mal niedergeschrieben hast, kann auch im Netz Platz finden. Ganz klar, ein Grundgerüst und eine Idee ausgetüftelt zu haben, ist immer ein sehr guter Plan, doch musst du ihn auch umsetzen. Auf was wartet du?

Leg den Fokus auf dich- was die anderen machen darf dir egal sein

That’s it. Wir beschäftigen uns viel zu viel mit anderen. Was sagen sie, was schreiben sie, wo geht es hin. Schnell kommt dann Neid auf, der nicht immer schlecht ist, aber unterm Strich nur deine Zeit verschwendet. Zeit, in der du ganz tolle Dinge für dich als Blogger auf die Beine stellen könntest. Klar sollst du deine Szene nicht aus den Augen verlieren, aber die Welt dreht sich weiter und es gibt genug Geschichten die erzählt werden wollen. Wieso dann nicht genau darauf den eigenen Fokus legen?

Lass Zahlen Zahlen sein- sie sagen am Ende nichts über dein Können aus

Klar, erst einmal werden die Zahlen wie Likes und Follower gesehen und gewertet. Aber auch deine Arbeit und deine Leser werden mit beäugt. Wie sieht deine Community aus, wie verhälst du dich im Netz? Das Gesamtpaket zählt. Daher reduziere dich selbst nicht nur auf eine Zahl und verzweifle nicht, wenn es mal klick- oder follwermäßig nicht so läuft. Es ist ok, wenn nicht alles kommentiert oder für super befunden wird. Es ist auch ok, wenn du einmal unzufrieden bist, aber lass dich nicht auf das Spiel von „Du hast so und so viele Follower… du bist wichtiger als…“ ein. Das tut dir und deinem Blog am Ende nicht gut.

Offline sein ist ok- du musst nicht omnipräsent sein


Ja, so ist es. Ganz klar, wenn du nur nach Links und Rechts schaust, dann wird dir irgendwie eingetrichtert, sei immer online, nutze jede Plattform und höre nie auf zu reden. Aber das ist großer Unsinn. Du musst für dich das richtige Maß und die Plattform finden, auf der du dich wohlfühlst und gern etwas hochlädst. Aus Zwang mithalten zu wollen kann dich auf Dauer zerreißen. Du wirst einfach aufgesogen und am Ende wirst du vor Unzufriedenheit platzen. Also finde für dich den richtigen Weg! Das kann auch bedeuten, einmal eine Pause einzulegen.
Deine Leser werden es zu 100% verstehen, sie wollen ja auch, dass es dir gut geht und das du für dich relevante Themen angehen kannst, ganz ohne Druck!

Investiere in deinen Traum- nicht alles flattert gratis zu dir


Mach bitte keine Schulden für Handtaschen oder Luxusreisen um andere zu beeindrucken. Investiere in dich und in deinen Blog sinnvoll und mit Bedacht. Vielleicht ein Schreibkurs oder ein paar Englischstunden? Oder ein SEO Experte, der weiß was wie im Netz gut ankommt, sodass Google dich lieben wird? Bereiche mit denen du unzufrieden bist, solltest du optimieren. Gern kannst du es allein probieren, dir Hilfe holen und investieren. Eine gute Kamera und ein gutes Layout sind auch schon für kleine Beträge zu bekommen.
Du solltest immer wieder schauen, was du erreichen möchtest und was es dir wert ist.

Du kannst es nicht allen recht machen- du musst es nicht allen recht machen

Es wird immer jemanden geben, der dir etwas nicht gönnt. Dann wird jeder Satz, jedes Bild, jedes Wort einfach so gedreht, dass es dem anderen passt und gegen dich schießt. So ist das. Das sind Hater, die  kannst du gleich ignorieren. Mit steigender Followerzahl und Reichweite kommen aber auch die Kritiker. Die sind nicht per se schlecht oder wollen dir Böses. Manchmal dienen sie auch deinem persönlichen Denkanstoß. Akzeptiere sie, sei freundlich und habe immer ein offenes Ohr. Falls sie sich zu stupiden Hatern entwickeln: Ignorieren. Du kannst es nicht allen recht machen, musst du auch nicht.


Bloggen ist toll- aber es muss nicht alles sein


Kritische Aussage? Nein. Bloggen ist grandios. Aber denke auch immer daran, es gibt noch mehr dort draußen. Es muss eben nicht für jeden ein Beruf sein. Was sich im Studium und danach noch so richtig klasse anfühlte, muss fünf Jahre später nicht mehr die Erfüllung sein. Vielleicht willst du andere Themen besprechen? Vielleicht gibt es neben dem Bloggen mehr? Ja!
Sich umzusehen und auch andere Wege zu betrachten bedeutet nicht,  aufzugeben oder davonzulaufen. Die Szene wächst rasant und kann sich auch in eine völlig andere Richtung entwickeln. Daher sei dir bewusst was du willst und denk auch daran: Bloggen ist eine tolle Sache, aber du hast immer die Möglichkeit andere Wege einzuschlagen.
Liebe Grüße

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