FOLLOW ME INTO THE JUNGLE // BALI

Während wir hier in Deutschland den Herbst in vollen Zügen begrüßen dürfen, nehme ich euch heute mit. In den Dschungel. Nach Bali.


// Bali //

Es gibt selten Orte, die mich so fasziniert und die mich so mit ihrer völlig irrealen Schönheit überrumpelt haben. Ich bin es gewohnt in Städten unterwegs zu sein, Im Dschungel der Massen unterzugehen und ab und an abzutauchen und andere Kulturen auf den Zahn zu fühlen. Was, heute fast in nur 10 Tagen unmöglich erscheint, weil wir in jeder größeren Stadt das gleiche Angebot finden. Wir haben uns gleich machen lassen. Wir haben uns angepasst, wir sind ob 100 km oder 1.500 km entfernt voneinander uns so gleich wie nie zu vor.

Aber hier, auf einer kleinen Insel, auf Bali war es anders. Wir waren ganz allein unter den anderen. Ich war ganz anders und bin es immer noch unter den Bewohnern, Besuchern und Hotelmitarbeitern. Eine Insel die Natur, Einheimische und Touristen verbindet.

Meine Tage hier waren voller Musik, Entspannung und Natur. Wir sahen den Sacred Monkey Forest, die Reisterrassen und bestiegen den Mount Agung. Riesige Brummer, clevere Affen und Regen. Dieser Regen der nicht nach Arbeit, Pflicht oder Aufgaben ruft. Ich schlief unter großen Ventilatoren, wanderte unter erdrückender Hitze an Häuser und Palmen vorbei und konnte dann für mich verstehen: Was es heißt Urlaub für die Seele zu finden. Ruhe und Entspannung auch wirklich anzunehmen und sie zu verinnerlichen.

Ja genau diesen AHA Moment habe ich wohl gebraucht, um echte Schönheit und reale Stille wahrnehmen zu können.

Immer im Blick, das Meer, eine Bucht und ein Schotterweg in die Stadt. Der Ausblick war zu irreal, die Vorstellung in 20 Minuten auf einem Roller wieder in den Massen von Menschen zu versinken, war auf einmal unvorstellbar, aber ist immer möglich. Wie nahe ich einer völlig anderen Natur und wie fern ich auf einmal der mir bekannten Lebensvorstellungen auf Bali war, wird mir jetzt erst richtig bewusst.

Verrückt wie ich immer noch keine richtigen Worte finde um euch meine Stunden und Tage auf einer belebten, aber  gefühlt einsamen Insel niederzuschreiben. Dabei ist Bali immer gut besucht. Man weiß um die Rückzugsmöglichkeiten und die unterschiedlichsten Arten der Entspannung vom Alltag.

Als ich auf dem Vulkan neben einem Pärchen Platz nehme, kommen wir ins Gespräch. Wir reden über den Trubel in den großen Städten, über das Pensum an Impressionen und Herausforderungen und sind uns einig, ein Ort für die Seele ist der beste Ausgleich für unseren alltäglichen Dschungel dort draußen. Ich nehme euch heute gern mit meinen Bildern mit nach Indonesien.

                                                      Liebe Grüße

Bald verrate ich euch noch genauer, was wir alles schönes in Indonesien unternommen haben.

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