KOLUMNE. YOU CAN CALL ME BLOGGER, INFLUENCER OR JUST PATRIZIA

3/06/2018

Neue Dinge brauchen immer Zeit, neue Wege sind immer erst einmal befremdlich. Es hat sich viel geändert in der Bloggerszene. Es gibt viele neue Möglichkeiten, wir sind eine richtig große Familie geworden. Oder müssen wir das erst noch werden?




Ich bin gern alles. Nennt mich Influencer (was meiner Meinung nach ab 100.000 Abonnenten anfängt)Bloggerin oder einfach nur Patrizia, denn hinter meiner Seite, hier direkt am Laptop sitze ich. Ein Mensch, der Gefühle und Gedanken in sich trägt und immer wieder hofft, dass ihr sie teilt und euch animiert fühlt mitzumachen, auszutauschen und eine gute Unterhaltung zu starten.

Doch wir haben ein kleines Problem.

Wir kränkeln ein wenig. Denn wir stecken gefühlt seit 100 Jahren in der einen großen Krise. Wir vertrauen unserer Arbeit immer noch nicht so ganz. Wir sind argwöhnisch und misstrauisch. Wir glauben einfach immer noch zu oft, wir seien nicht gut genug, wir müssten uns beweisen. Es muss uns aber endlich absolut egal sein was alle anderen machen, sagen oder erleben wollen. Besser wäre der Ansatz: Was kann ich tun, damit wir vorankommen, dass ich mich mit meinem Blog gern identifiziere und nicht zusammenzucke, wenn ich das Schlagwort Influencer oder Blogger höre.

Vertrauen ist das Stichwort. Vertrauen in sich und andere wäre ein sensationell revolutionärer Schritt für unser Medium.






Denn genau das haben wir bis jetzt noch nicht wirklich umsetzen können. Wir sind immer noch viel zu skeptisch wenn sich Dinge verändern, wenn auf einmal alles anders läuft und neue Gesichter auf der Tanzfläche erscheinen. Haben wir Angst? Na klar. Ist es schlimm darüber zu sprechen? Im Gegenteil. Dürfen wir irgendwann darüber hinwegkommen? Ich bitte darum. Ich will, dass wir alle kennzeichnen. Ich will, dass wir gut zusammenarbeiten. Ich will, dass wir uns unterstützen und ich will, dass wir nicht mehr nur Schuldige ausfindig machen wollen.  Ich will viel noch viel mehr lesen und sehen: Inspirationen, Vorbilder und neue Gedanken auf den Weg bringen. Das bedeutet auch, dass es oft genug schief gehen wird, wir aneinander geraten und neue Wege finden müssen.

Aber dabei dürfen wir nie vergessen, dass wir unserer Arbeit vertrauen dürfen. Wir dürfen stolz auf uns sein, wir dürfen stolz auf andere Blogger sein, wir dürfen uns freuen.

Wir landen zur Zeit aber immer noch zu oft bei dem beliebten Schwarzen Peter. Einer muss ja faken, einer muss ja nicht so gut sein, einer muss ja Schuld haben. Nur an was? Denn wir wachsen gerade so gut. Wir werden immer mehr, wir professionalisieren uns und einige können ihr Hobby zum Beruf machen. Das klingt doch richtig gut. Dabei wird es immer Menschen geben, die nicht verstehen was wir wie machen. Trotzdem müssen wir immer im Hinterkopf behalten, uns und unserer Arbeit zu vertrauen.

Was ich also wieder mehr lesen und hören will sind eure Ideen, verpackt in Texten und Bildern, die euch ausmachen. Ich will eurer Leben lesen, eure Gedanken miterleben und eure Inspirationen entdecken, in all den Themen die mir und euch Spaß machen. Und dabei ist es mir egal welchen Titel ihr tragt, welche Handtasche ihr ausführt oder ob High End oder Budget Outfits eure Stärken sind. Solange ihr eure Arbeit liebt und lebt, lese und sehe ich das unglaublich gern. Influencer oder Blogger? Wieso nicht beides? Wieso das Wort nicht mit Stolz aussprechen?

Denk immer daran: Niemand kann deine Arbeit ersetzen, denn solange du Spaß hast und dir vertraust, kann es nur gut sein. Ein Bild ersetzt nicht deine Texte. Ein Blogger mit gleichen Interessen kopiert dich nicht. Die Follower Zahl sagt nichts über den Menschen dahinter aus und nur, weil einer Blödes von sich gibt, sind nicht alle so. Wir müssen das nur erkennen, an uns glauben und uns vertrauen. Oder?

Liebe Grüße eure Infuencer-Anfängerin Bloggerin, Instagramerin Patrizia

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